Die Instrumentenflug-Berechtigung

Das Ziel einer Instrumentenflugausbildung ist die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um Flugzeuge nach Instrumentenflugregeln zu fliegen. 
Sie bedeutet einen erheblichen Zuwachs an fliegerischer Kompetenz und damit auch an Flugsicherheit.

Voraussetzungen

PPL(A) mit Nachtflugberechtigung und Tauglichkeitszeugnis Klasse 2

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung zur Instrumentenflugberechtigung besteht aus einem theoretischen ( Kombination aus Fernlehrgang und Nahunterricht ) und einem praktischen Teil 

Die Theorieausbildung umfasst folgende Fachgebiete 

  • Luftrecht
  • Allg. Luftfahrzeugkenntnisse/Technik
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Navigation
  •  Meteorologie
  • Sprechfunkverkehr ( entfällt bei AFZ- Inhabern )

Trainingserfordernis

EASA-Instrumentenflug-Berechtigung auf Basis einer bestehenden US-IR

Neuerdings kann man relativ einfach eine Umschreibung einer ICAO-IR-Berechtigung (aus Drittstaaten) in eine Part-FCL-IR-Berechtigung beantragen.
Die Umwandlung einer ICAO-IR in eine Part-FCL-IR-Berechtigung beginnt mit dem Antrag auf Abnahme der Praktischen Prüfung in der auch das Vorliegen der Voraussetzungen durch die ATO bestätigt wird.

Gemäß EU-Verordnung muss der Inhaber einer ICAO IR-Berechtigung (USA, Kanada, Südafrika etc.) 50 Stunden IFR-Flugzeit nachweisen, um durch mündliche Prüfung und Checkflug mit dem Examiner in ein Part-FCL-IR-Berechtigung umzuwandeln. 

Bei dringenden Rückfragen stehen wir Ihnen gerne via Kontaktformular oder telefonisch zur Verfügung.